Freiwillige Feuerwehr Marktschorgast

 

 

Vorsitzender des Vereins

Josef Kofer
St. Josef Siedlung 16
95509 Marktschorgast
Tel.: 09227/ 5815

 

stellv. Vorsitzender des Vereins

Reinhold Pittroff
Rohrersreuth 2b
95509 Marktschorgast
Tel.: 09227/ 73160
Handy: 0171 7436700
 

Schriftführer des Vereins

Peter Munk
Stammbacher Weg 14
95509 Marktschorgast
Tel. 09227/ 1257
 
Kassier des Vereins

Christian Popp
Tel. 09227/9430-15
Handy: 0170 7669372

 

1. Kommandant

Jürgen Gampert
Gefreeser Str. 11
95509 Marktschorgas
Tel.: 09227/ 90390
E-mail:
feuerwehr.marktschorgast@t-online.de
stellv. Kommandant

Witalij Felgendreher
Mittelweg 14
95509 Marktschorgast
 

 

 

E-mail Feuerwehrverein: feuerwehr@marktschorgast.de

 

 

Aktive Mannschaft:


 

  • Derzeit  43 aktive Mitglieder
    (Detailliert: 1 Hauptlöschmeister, 2 Oberlöschmeister, 2 Löschmeister und 32 Feuerwehrdienstleistende inkl. Jugendfeuerwehr)
  • davon 11 Feuerwehranwärter in der Schüler- und Jugendgruppe


 
Fahrzeuge:

 

  • 1 Löschgruppenfahrzeug LF 8/6
  • 1 Mehrzweckfahrzeug (MZF) - Neuanschaffung 2007


 
Gerätehaus:

 

  • Neubau 2009-2010, Ringstr. 28 A, Marktschorgast
  • Einweihung 18.09.2010


   
 Neues Feuerwehrgerätehaus Ringstr. 28 A



Altes Feuerwehrgerätehaus Gefreeser Str.
 

 


AKTUELLES:
 

Dienst- und Ausbildungsplan für den Zeitraum
Juni – Dezember 20
11

Dienst- und Ausbildungsplan für den Zeitraum
Januar – Mai 20
11

 

Beim Kreisjugendleistungsmarsch 10.09.2011
holt die Marktschorgaster Jugendfeuerwehr den 1. Platz


zum vergrößern - Bericht der Bayerischen Rundschau vom 12.09.2011 anklicken


Siegerbild vom Kreisjugendleistungsmarsch 2011

 

 

07. Januar 2011 - Jahreshauptversammlung

Der Feuerwehrverein Marktschorgast hat ein neues „Kind“.

Grünes Licht gab es in der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins der Freiwilligen Feuerwehr Marktschorgast im Gasthof „Drei Kronen“ für die Errichtung einer „Kinderfeuerwehr“. Wie Vorsitzender Josef Kofer klarstellte, ist dies alleinige Angelegenheit des Feuerwehrvereins. Die Betreuung der Kinder unter 12 Jahren liegt in den Händen der Kinderfeuerwehrwartinnen Nicole Hörath und Simone Vodisek, die in der Versammlung vorgestellt wurden. Beide haben bereits im vergangenen Jahr gemeinsam einen Lehrgang „Brandschutzerziehung“ in der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg besucht. Kommandant Jürgen Gampert erzählte: „Ich habe schon vor einem Jahr angeregt, eine Kinderfeuerwehr ins Leben zu rufen. Dadurch können  interessierte Kindern unter 12 Jahren Einblick in Feuerwehrthemen gewinnen und werden frühzeitig auf die Freiwillige Feuerwehr aufmerksam“. Für den Vorsitzenden bietet diese Einrichtung die Möglichkeit, Kinder frühzeitig an den Brandschutz heranzuführen. „Diese Aufgabe  muss pädagogisch aufbereitet sein“, sagte Kofer und vertrat die Meinung: „Es geht nicht um eine feuerwehrtechnische Unterweisung, sondern die Kinder sollen sich vielmehr spielerisch und allgemein mit dem Thema der Feuerwehr beschäftigen“. Feuerwehrkamerad Nikolaus Ott bemerkte in der Versammlung: „Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten halte ich die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr für eine positive Entwicklung. Einen Versicherungsschutz werden wir uns leisten können“. Und für Bürgermeister Hans Tischhöfer stellt die Kinderfeuerwehr einen Baustein zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr dar. Die Versammlung beauftragte schließlich einstimmig die Vorstandschaft, die weiteren erforderlichen Regularien in die Wege zu leiten.

Nicole und Simone waren selbst schon in der Jugendfeuerwehr aktiv. Beide bekräftigten: „Als das Thema „Kinderfeuerwehr“ zur Sprache kam, haben wir uns damit beschäftigt und erklärten uns bereit, eine Funktion zu übernehmen“. „Ich habe selbst schon im Kindergarten gearbeitet“, sagte Nicole, „und kann mit Kindern umgehen“. Das mache ihr Freude. So habe es auch gleich mit einer Anmeldung in der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg geklappt. „Auf dem Lehrgang haben wir erfahren“, sagte Nicole Hörath, „ dass viele Kinder Feuer nur noch im Medium Fernsehen erlebten und wenn, dann gleich in schrecklichen Katastrophen und Explosionen“. Beide werden  im Kindergarten oder in der Grundschule bemüht sein, dass die Kinder frühzeitig einen richtigen und sachgerechten Umgang mit dem Grundelement Feuer erlernen und welche Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Feuer zu beachten sind. Die Brandschutzerziehung möchte den Kindern zielgerichtet die Gefahren von Feuer vermitteln: Feuer ist heiß, es zerstört Leben und Eigentum, es breitet sich schneller aus als du denkst und auch der Rauch ist gefährlich. Die roten Autos kommen erst ganz zum Schluss. Nicole Hörath sagte: „Wir sind gerüstet. Wir können loslegen, wenn die letzten Formalitäten zusammen mit der Vorstandschaft geklärt sind“.

Die Thematik „Kinderfeuerwehr“ beschäftigte schon im vergangen Jahr Kommandanten Jürgen Gampert (links) und Josef Kofer, den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins (rechts). Für ihre Aufgabe sehen sich die Kinderfeuerwehrwartinnen Simone Vodisek (links) und Nicole Hörath (rechts) gerüstet.

Von Bruno Preißinger

 

 

07. Januar 2011 - Jahreshauptversammlung

„Hut ab vor der Feuerwehr Marktschorgast“

„Hut ab vor einer Freiwilligen Feuerwehr wie die Marktschorgaster, die ich in meinem Bereich habe“, freute sich Kreisbrandinspektor Friedrich Weinlein, der den Inspektionsbereich 1 im Landkreis Kulmbach neu übernahm und damit in die Fußstapfen von Stefan Härtlein trat, der zum Kreisbrandrat gewählt wurde. Durch die Bank waren alle Redner des Lobes voll in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Landgasthof „Drei Kronen“. Stellvertretendem Landrat Manfred Huhs war es vorbehalten im Auftrag von Landrat Klaus Peter Söllner aktive Wehrmänner auszuzeichnen. An Thomas Mörlein verlieh er im Namen des Freistaates Bayern für 25jährige aktive Dienstzeit Urkunde und das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Für 40jährige aktive Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr zeichnete er Nikolaus Ott mit Urkunde und dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold aus. Ott selbst begleitete das Amt des Vorstandes der Wehr eine Periode von 1979 bis 1984. Huhs hob dabei auch die Verdienste aller Wehrmänner hervor, die ehrenamtlich Dienst für die Allgemeinheit machen und rund um die Uhr zur Verfügung stehen, damit die Bevölkerung ruhig schlafen kann. Kommandant Jürgen Gampert legte einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht vor. Dabei stach besonders der Ausbildungswille und der Ausbildungsstand der 43 Feuerwehrdienstleistenden inclusive der Jugendfeuerwehr  ins Auge. So besuchte Ingo Spiske eine Fortbildung in Technische Hilfeleistung an der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg. Durch die Ausbildung von Alexander Jäkel, Stefan Nosol, Ingo Spiske und  Sebastian Walter zum Atemschutzträger erhöht sich die Anzahl in der Marktschorgaster Wehr auf 15. Insgesamt je 35 Stunden wendeten Jürgen Gampert, Alexander Jäkel, Philipp Lessner, Rony Metzner, Christian Müller , Andreas Schoberth und lngo Spiske für einen Maschinisten-Lehrgang auf. Damit stellt die Wehr 13 Maschinisten. Die Hilfe der 43 Feuerwehrdienstleistenden wurde 2010 insgesamt 28 mal benötigt: sechs Technische Hilfeleistungen, zehn Brandeinsätze, elf Sicherheitswachen und ein Fehlalarm. Großen Beifall gab es für die vielen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die von Jugendbetreuerin Christine Tischhöfer und Jugendwart Witalij Felgendreher geführt werden. Die jungen Floriansjünger aus Marktschorgast landeten beim Bezirksjugendleistungsmarsch in Bamberg bei nur sieben Minuspunkten auf dem tollen dritten Platz. Natürlich kommt auch das Gesellige nicht zu kurz. Ein Ausflug führte sie nach Leipzig, bei dem die Flughafenfeuerwehr besichtigt werden durfte. Obgleich die Feuerwehr für die Ausstattung des neuen Feurwehrgerätehauses rund 15 000 Euro beigesteuert hatte, zeigten die Ausführungen des Kassiers Christian Popp, dass das finanzielle Polster als gut bezeichnet werden kann. Die Kassenprüfer Nikolaus Ott und Michael Beck bescheinigtem dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung.

Bürgermeister Hans Tischhöfer zollte dem Kommandanten Jürgen Gampert mit seinen Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement hohes Lob. Allen am Bau des neuen Feuerwehrgerätehaues, eine Investition für kommende Generationen, das die Wehrmännern am 9. Oktober 2010 in Besitz nahmen, sagte der Bürgermeister Dank für freiwillige Leistungen und Spenden, der Verwaltung für die Abwicklung der vielen Formalitäten und dem Marktgemeinderat für die mutige Entscheidung.

Eingangs zeigte sich Josef Kofer, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, der durch die Jahreshauptversammlung führte, zufrieden über die Aktivitäten, die die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden in 2010, freiwillig für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses einbrachten. An Doris Tischhöfer, der „Mutter der Kompanie“, wie er sie nannte, überreichte er zum Dank eine Blumenschale, weil sie sie mit einer Mannschaft um das Putzen und Reinigen vor der Segnung des neuen Feuerwehrgerätehauses am 18. September 2010 sorgte. Nicht in Erfüllung ging Kofer`s Wunsch, das 100ste Mitglied für den Feuerwehrverein begrüßen zu können. Reserviert ist dieser Platz, doch es fehlen noch neun Personen.

Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Marktschorgast. Unser Bild zeigt von links: stellvertretenden Landrat Manfred Huhs, Kreisbrandinspektor Friedrich Weinlein, Nikolaus Ott, Vorsitzenden Josef Kofer, Thomas Mörlein, Kreisbrandmeister Reiner Bär, Kommandanten Jürgen Gampert, Bürgermeister Hans Tischhöfer, Jugendwart und stellvertretenden Kommandanten Witalij Felgendreher und Jugendbetreuerin Christine Tischhöfer.

 

 

 

2. Okt. 2010

Großartige Leistung der Marktschorgaster Jugendfeuerwehr

 

Beim 17. Bezirksjugendleistungsmarsch der Jungendfeuerwehren aus Oberfranken am 2. Oktober in Bamberg schaffte die Markschorgaster Jugendfeuerwehr den 3. Platz unter vierzig Mannschaften aus dem gesamten Regierungsbezirk. Nur sieben Fehlerpunkte bei elf Übungen, die an verschiedenen Stellen in Bamberg zu absolvieren waren, gingen auf das Konto der jungen Marktschorgaster. Damit schnitten sie auch als bestes Team unter den weiteren drei Teilnehmer aus dem Landkreis Kulmbach ( Mainleus, Hohenberg, Hornungsreuth) ab. Auf diese großartige Leistung dürfen die „Floriansjünglinge“ natürlich stolz sein. Bei der Siegerehrung stieg die Spannung von Sekunde zu Sekunde. Begonnen wurde mit dem 15. Platz. „Die Jugendlichen waren Feuer und Flamme“, sagte Jugendbetreuerin Christine Tischhöfer, „als sie auf den dritten Platz landeten und einen riesigen Pokal mit nach Marktschorgas nehmen durften. Er wird im neuen Feuerwehrgerätehaus einen besonderen Platz erhalten.  Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister Hans Tischhöfer, der vor zehn Jahren die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen hat.

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Marktschorgast holte bereits 2009 den dritten Platz beim Kreisjugendmarsch, der in der Stadt Kulmbach durchgeführt wurde. In diesem Jahr haben  sich die jungen Leute auf Kreisebene auf den zweiten Platz verbessert und ließen damit schon ahnen, dass sie in Bamberg ihr bestes geben würden.

Die aktive Mannschaft der Marktschorgaster Wehr umfasst derzeit 45 aktive Mitglieder. Darunter sind ein Hauptlöschmeister, zwei Oberlöschmeister, zwei Löschmeister und 40 Feuerwehrdienstleistende inklusive der örtlichen Jugendfeuerwehr. Mit dabei sind auch neun Feuerwehranwärter in der Schüler- und Jugendgruppe. Die Jugendarbeit der Marktschorgaster wird allgemein hoch geschätzt. Kreisbrandrat Stefan Härtlein hat bereits mehrfach die solide Jugendarbeit der Marktschorgaster Wehr gewürdigt.

 

Eindrücke vom Bezirksjugendleistungsmarsch:

Die stolze Mannschaft (von links) Jugendwart Witalij Felgendreher,
Jugendbetreuerin Christine Tischhöfer, Theresa Rank, Sebastian Walter,
Patrick Heerdegen, Justus Tischhöfer und Malte Hell:





 

 

Maschinistenlehrgang 2010

Vom 23. Februar bis 20. März 2010 nahmen 7 Feuerwehrleute aus Marktschorgast an einen Lehrgang zum Maschinisten für Löschgruppenfahrzeuge in Kulmbach teil.

Unten von links: Jürgen Gampert, Klaus Huber (Ausbilder), Ingo Spiske, Alexander Jäkel, Andreas Schoberth
Oben von links: Philipp Lessner, Christian Müller, Ronny Metzner

 

 

 

Marktschorgast, 8. Jan. 2010

Neues Feuerwehrgerätehaus ermöglicht noch bessere Vereinsarbeit

Nicht einmal während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (am 08.01.2010) im Gasthof „Drei Kronen“ hatten die Feuerwehrleute ihre Ruhe. Kommandant Jürgen Gampert war gerade dabei, den zweiten (Alarm: Großbrand in Himmelkron) von 80 Punkten in seinem Tätigkeitsbericht Revue passieren zu lassen, ertönte die Sirene. Die Floriansjünger verließen schnurstracks den Saal, schlüpften in ihre Feuerwehrkleidung und rückten mit zwei Fahrzeugen aus. „Ratzfatz“ hatten sie den Vorfall behoben: Ein Baum war durch den starken Sturm über die schneebedeckte Straße zwischen Marktschorgast und Ziegenburg in die Telefonleitung gefallen. Nach einer halben Stunde konnte die Veranstaltung fortgesetzt werden. Hier bestätigte sich, was sich wie ein roter Faden durch die Reden der Sprecher bei der Veranstaltung zog, dass sich das Einsatzgebiet der Wehren im Laufe der Zeit um vieles erweitert habe. Nicht nur das Löschen von Bränden steht im Vordergrund, sondern auch vielfältige andere Aufgaben wie: retten, bergen und schützen. So schlugen Bürgermeister Hans Tischhöfer, Vereinsvorsitzender Josef Kofer und Kommandant Jürgen Gampert in die gleiche Kerbe, dass der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses erforderlich sei, um die Technik unterzustellen, Schulungen durchzuführen und um die Vereinsarbeit zu ermöglichen. Jahrzehnte lang sei um einen Schulungsraum gerungen worden, sagte Kofer und jetzt sei sogar der Spatenstich für ein stattliches Feuerwehrgerätehaus über die Bühne gegangen - Und Bürgermeister Tischhöfer führte aus, dass für das rund 700.000 Euro umfassende Projekt 190.000 Euro verbaut worden seien. Ihm lag daran, klarzustellen, dies sei eine Investition für die nächsten 30 Jahre für die Sicherheit der Bürger. Die Arbeiten sollen je nach Witterung im März aufgenommen werden und in diesem Jahr zum Abschluss kommen. Kleine Details seien noch im Gemeinderat abzusprechen. Auf die Eigenleistung der Feuerwehr immer wieder angesprochen, führte das Gemeindeoberhaupt aus und bat um Verständnis, dass von den aktiven Feuerwehrleuten bereits viel Zeit für Ausbildung und Einsätze aufgebracht werde. Er könne sich vorstellen, dass sie etwa bei der Baustellenreinigung und den Außenanlagen Hand anlegen werden. Nach dem Kassenstand zu schließen, werde die Feuerwehr sicherlich einen stattlichen Betrag für Anschaffungen beisteuern. Ein eigenes Domizil zu haben, ist nach den Worten des Kommandanten für die Nachwuchsarbeit besonders wichtig. Dass bereits unter Jugendwart und stellvertretenden Kommandanten Witalij Felgendreher und der Jugendsprecherin Christine Tischhöfer gute Jugendarbeit geleistet werde, zeige das kontinuierliche herausragende Abschneiden der Jugendfeuerwehr  bei den Kreisjugendleistungsmärschen sowie die dreimalige Teilnahme an den Bezirksjugendleistungsmarsch. „Die Jugendfeuerwehr gehört zu den zwanzig besten Mannschaften in Oberfranken“, lobte der Kommandant und die Versammlung spendete spontan Beifall.

Auf den Personalstand eingehend freute sich Gampert über drei neue Kameraden: Alexander Jäkel, Ingo Spiske und Stefan Nosol. Die Zahl der Feuerwehrdienstleistenden inklusive Jugendfeuerwehr bezifferte er mit 60 Personen.. Die 40 Einsätze der Feuerwehr in 2009 gliederten sich in: 13 technische Hilfeleistungen, 14 Brandeinsätze, zehn Sicherheitswachen und Sonstiges sowie drei Fehlalarme.

Nach den Ausführungen des Kassiers Christian Popp kann der Kassenbestand der Freiwilligen Feuerwehr als sehr gut bezeichnet werden. Kassenprüfer Nikolaus Ott bescheinigte dem Kassierer eine akkurate Kassenführung.

Zu vorgerückter Stunde (22.15 Uhr) kam Kreisbrandinspektor Stefan Härtlein der Bitte für ein Grußwort nach. Er lobte die solide Jugendarbeit, die in Marktschorgast geleistet werde. Den Aktiven bestätigte er ein guten Ausbildungsstand. Dann plötzlich ein im ersten Augenblick laut vernehmbares ähnelndes Sirengeheul. Die Versammlungsteilnehmer schreckten auf. Zum Glück war es nur der „Signalton“ von Härtleins Handy. Vermutlich machte sich ob des stürmischen Winterwetters Härtleins Frau um ihren Mann Sorgen.  Der Kreisbrandinspektor informierte noch hinsichtlich der Alarmierung, die voraussichtlich im nächsten Jahr von der Leitstelle in Bayreuth erfolgt.

Ungehalten gab sich Feuerwehrkamerad Udo Bauernfeind, weil er am Sozialtrakt des neuen Feuerwehrhauses den Dachvorsprung vermisse und wies auf mögliche Folgeschäden hin. Feuerwehrvereinsvorsitzender Josef Kofer, der die Veranstaltung leitete, verwies auf die handwerkliche Fähigkeit des Dachdeckers und schloss danach die Versammlung.

Bild vom St. Florian auf dem Marktbrunnen

Seit nunmehr 325 Jahren wacht St. Florian, der Patron gegen Feuersgefahr, über den Marktschorgaster Ort. Die lebensgroße Sandsteinfigur, die im Rahmen der Neugestaltung des Marktplatzes 2005 restauriert wurde, steht auf einem quadratischen Brunnenpfeiler, rechts ist ein brennendes Haus (von ihm aus gesehen) erkennbar, links ein Engel, der das Feuer löscht. Auf dem Sockel der historischen Sehenswürdigkeit Marktschorgasts ist folgende Inschrift zu lesen: „Dieses Bildnis hat Conrad Schaller, Bürgermeister, hergestellt,1685“