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02.01.2017 Von: Br. Preißinger

Das Kind in der Krippe, unser Heiland und Erlöser, Jesus Christus

Mit den Worten „In der Heiligen Nacht feiern wir unsere Hoffnung auf Frieden, Licht und Heil. Diese Hoffnung hat für uns einen Namen, Jesus von Nazaret. Ihn, den Herrn, den wir heute als Kind in der Krippe ehren, begrüßen wir nun in unserer Mitte“, hieß Pfarrer Ignacy Kobus die Besucher der Christmitte in der St. Jakobus Kirche zu Marktschorgast willkommen. „Mit der Menschwerdung Gottes erhalten wir Menschen die Einladung Kinder des Höchsten zu werden. Diese Erinnerung gilt es zu Weihnachten aufzurufen“, so der Geistliche und führte in seiner Predigt aus: „Wir leben von einem Gottes-Geschenk, das unser Leben in ungeahnter Weise bereichert, lebenswert macht über all das hinaus, was wir selbst in ihm erleben könnten. Gott kommt in unsere Welt hinein und verbindet sich mit uns, er knüpft sein Leben an unseres und unseres an seines. In Ewigkeit will er nicht mehr ohne uns Gott sein, da er in seinem Sohn Jesus Christus einer von uns geworden ist. Er schenkt uns, wie wir in der Sprache unserer Zeit sagen: Solidarität“. Und Gottes Solidarität heißt, so Kobus: „Er gibt uns nicht verloren, so wie er seinen Sohn nicht hat verloren gehen lassen. Was er mit uns anfängt, wird er zu einem guten Ende führen. Er fühlt und bangt mit uns in den Abgründen unseres Lebens; er distanziert sich nicht, wo es zu scheitern scheint. Er verabscheut es nicht, wo wir es verdorben haben. Er zieht sich nicht resigniert zurück, wenn wir mit dem Geschenk seiner Solidarität wenig anfangen können und wir nicht selbst mit unseren Nächsten leben, was er mit uns leben will. Zu Weihnachten feiern wir einen Gott, der mit uns und unter uns lebt, der ewig mit uns leben will, der unser Leben teilt und sein Leben mit uns teilen will“. Zum Schluss der Predigt: „Von ihm aber und von seinem an Weihnachten zur Welt gekommenen Sohn darf mit Paulus gesagt werden: Er hat seinen eigenen Sohn nicht geschont, sondern für uns alle gegeben-wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“

Die Suche nach der Herberge stand im Mittelpunkt der Kinderchristmette. Das Krippenspiel der Kinder des Kindergartens hatten mit den Buben und Mädchen vorbereitet Erzieherin Monika Schaller (von links), Kinderpflegerin Monika Kotschenreuther und Erzieherin Nicole Hüske