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Katholische Pfarrkirche – St. Jakobus der Ältere

Im Jahre 1109 wurde sie zum ersten Mal erwähnt und ist der früheste Beweis für die über 900-jährige Geschichte des oberfränkischen Dorfes: die  spätgotische Pfarrkirche „St. Jakobus des Älteren zu Marktschorgast“.

 

Einst als Wehrkirche mit Schutzmauer um den gesamten Kirchhof gebaut, durchlebte das Gotteshaus viele Kriege, Zerstörungen und Umbauten. Bis heute ist jedoch die spätmittelalterliche Wehrmauer mit dem „Schneckenturm“  erhalten. Als natürlicher Schutz wurde hinter der Pfarrkirche der Schorgastbach zu einem Stausee erweitert. Der sogenannte Stöckleinsteich ist mittlerweile in eine kleine Parkanlage verwandelt worden, welche Lebensraum für Enten und Goldfische ist.

 

Mitte des 13. Jahrhunderts beschädigte ein verheerendes Feuer die Kirche stark. Beim Wiederaufbau wurde das einschiffige Gotteshaus zu einer zweischiffigen Hallenkirche erweitert – bis heute eine Seltenheit!

 

Mehr über die Geschichte der Mutterkirche kann in der Chronik oder in einem eigens zur 900-Jahr-Feier erstellten Kirchenführer nachgelesen werden. Die Pfarrkirche ist tagsüber geöffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Aktuelle Meldungen

Maiandacht in Gundlitz

(13.05.2019)

"Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen. O segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen. Maria, dir empfehlen wir, was grünt und blüht auf Erden. Lass uns in dieser Pracht und Zier das Werk des Schöpfers ehren", heißt es in einem alten Marienlied, das im Monat Mai vielerorts noch gesungen wird - so auch in der Kapelle in Gundlitz, wo 23 Gläubige aus Marktschorgast und Ludwigschorgast eine Maiandacht feierten. Zur Andacht eingeladen hatte der Frauentreff (Andrea Schiphorst, Silke Seidel-Hofmann, Eleonore Bittermann, Edeltraud Kuhbandner). Der Segen erfolgte durch Herrn Pfarrer Osak.

 

Der "größten aller Frauen", wie dieses Lied die Muttergottes nennt, ist der schönste aller Monate, in dem alles grünt und erblüht, geweiht. Bei der Maiandacht wendet man sich an die Gottesmutter, die in ihrer Menschlichkeit und Wärme den Menschen immer besonders zugänglich war.

 

Übrigens war es bis nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland üblich, dass jede Famlie im Monat Mai zu Hause einen Maialtar aufbaute. Eine blumengeschmückte Marienstatue im Herrgottswinkel, ein zusätzliches Ave-Maria zum Morgen-, Tisch- oder Abendgebet und der "Engel des Herrn" um 12 Uhr galten als üblich.

 

Text: Silke Seidel-Hofmann

Foto zur Meldung: Maiandacht in Gundlitz
Foto: Anne Hofmann

Tag der ewigen Anbetung

(25.04.2019)

Im 10. Jahrhundert entstand in Klöstern die Tradition, den Leib Christi in Gestalt der Hostie zu verehren. Grundlage dafür ist der Glaube an die wahrhafte Gegenwart Jesu Christi.

Viele Bistümer haben das Ewige Gebet über ein Jahr auf die Kirchengemeinden des Bistums verteilt. So feierte die Marktschorgaster Kirchengemeinde am 24.04.2019 ihren Tag der

Ewigen Anbetung, an welchem das Allerheiligste in der Kirche ausgesetzt wurde. Der Tag endete mit einer feierlichen Andacht mit Herrn Pfarrer Osak. Die Gläubigen zogen danach

singend und betend durch Marktschorgast, musikalisch begleitet von der Bläsergruppe Marktschorgast.

Foto zur Meldung: Tag der ewigen Anbetung
Foto: Tag der ewigen Anbetung

Kreuzweg am Karfreitag

(19.04.2019)

Gut besucht war der Kreuzweg am Karfreitag in Marktschorgast. Die Gläubigen aus dem Seelsorgebereich beteten gemeinsam mit Kaplan Hardej an den 14 Stationen im Unteranger. Schlusspunkt war die letzte Station in der Kreuzkapelle.

Foto zur Meldung: Kreuzweg am Karfreitag
Foto: Kreuzweg am Karfreitag

Aktuelle Veranstaltungen
 
 
 
 

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